Die Digitalisierung der Unternehmen in Italien wächst, aber nicht ausreichend, um den Wettbewerbsrückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufzuholen. Die jüngsten Daten zeigen eine allgemeine Beschleunigung, aber auch strukturelle Einschränkungen, die das italienische Produktionsgefüge, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, weiterhin benachteiligen. In diesem Szenario wird die Qualität der digitalen Infrastruktur und der Dokumentenverwaltungsprozesse zu einem entscheidenden Faktor, um digitales Wachstum in echte Produktivität umzuwandeln.
Laut dem SME Digital Growth Index 2025 von Webidoo Insights Lab belegt Italien den 21. Platz von 27 EU-Ländern. Die Analyse bewertet vier Schlüsseldimensionen der Digitalisierung von KMU: digitale Infrastrukturen, Kompetenzen, Forschung und Innovation, E-Commerce. Das sich abzeichnende Bild zeigt Fortschritte, aber auch einen erheblichen Abstand zum europäischen Durchschnitt.
Digitalisierung europäischer Unternehmen: Der Durchschnittsindex steigt
Die Digitalisierung der Unternehmen in Italien fügt sich in einen insgesamt positiven europäischen Kontext ein. Der durchschnittliche Digitalisierungsindex der KMU in der EU erreicht 2025 tatsächlich 42,9%, ein Anstieg gegenüber 40,2% im Jahr 2024. Die Verbesserung ist jedoch nicht homogen. Einige Länder zeigen weiterhin erhebliche strukturelle Schwierigkeiten, wie die Slowakei (33,1%), Bulgarien (26,6%) und Rumänien (26,4%).
In diesem Szenario verzeichnet Italien einen Digitalisierungsindex von 38,5%, der unter dem europäischen Durchschnitt liegt, was ein im Vergleich zu den Hauptkonkurrenten weiterhin unzureichendes Wachstum bestätigt.
Die führenden Länder der Digitalisierung
An der Spitze des Rankings stehen Dänemark (66,4%), Malta (63,1%) und die Niederlande (59,9%). Diese Staaten weisen hohe und ausgeglichene Niveaus in allen analysierten Dimensionen auf: digitale Präsenz, E-Commerce, technologische Infrastrukturen, Innovation und Kompetenzen.
Dänemark zeichnet sich insbesondere durch technologische Infrastrukturen (77,95%) und die Verbreitung digitaler Kompetenzen (63,38%) aus und zeigt, wie die Integration von Technologie, Menschen und Prozessen der Schlüssel zu einer wirklich effektiven Digitalisierung ist.
Neben den führenden Ländern zeigen sich Länder, die 2025 signifikante Verbesserungen verzeichnen: Österreich (+6,1%), Portugal (+4,8%), Finnland (+4,4%), Irland (+4,1%) und Litauen (+4%). Im Gegensatz dazu verschlechtern sich nur Spanien (-0,1%) und Schweden (-1,5%) im Vergleich zu 2024.
Italien: Langsamer Fortschritt und Positionsverlust
Im europäischen Ranking erreicht die Digitalisierung der Unternehmen in Italien im Jahr 2025 einen Wert von 38,5%, ein Anstieg gegenüber 36,1% im Jahr 2024. Trotz der Verbesserung fällt Italien im Ranking zurück, von Platz 19 auf Platz 21, und bleibt unter dem EU-Durchschnitt.
Die italienischen Daten werden hauptsächlich durch die digitalen Infrastrukturen gestützt, die einen Index von 54,4% erreichen, über dem europäischen Durchschnitt von 50,3%, mit einem Anstieg von über 4% in nur einem Jahr. Auch der digitale Handel zeigt Anzeichen einer Stärkung, mit einem Wert von 19,9% und einem Wachstum von 3,5%.Buchen Sie noch heute Ihr persönliches Gespräch: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Vertraulichkeit stärken, Bearbeitungszeiten beschleunigen und die Dokumentenkontrolle erhöhen können, mit einer Plattform, die auf Sicherheit und Zusammenarbeit ausgelegt ist.







